Rezept: geröstete Nüsse

Vor einigen Jahren bekam ich eine Tüte Knabberspaß geschenkt – so etwas wie knackige, geröstete Brotkrümmel, eingetaucht in süßen Senf und Honig. Das hat furchtbar lecker geschmeckt! Obwohl ich das zuviel an Salz und die Zusatzstoffe regelrecht rausschmecken konnte.

Irgendwann dachte ich mir, dass sich solch leckeres Zeug doch leicht selbst machen lassen müsste.

Ich habe das Ganze an Nüssen ausprobiert. Herausgekommen sind geröstete Nüsse in einer Marinade aus Butter, Rohrohrzucker, süßem Senf, Honig und einem Hauch von Salz und Cayennepfeffer. Köstlich!

In der Weihnachtszeit lassen sich die Aromen leicht variieren.

Hier kommt mein Nuss-Basisrezept für Dich:

  • 300 g Nüsse (ich bevorzuge Cashewnüsse, Paranüsse und Pekannüsse – wähle, was Du magst und verträgst)
  • 1 EL Butter (ich habe es einmal mit Margarine versucht, hat scheußlich geschmeckt! Wenn Du vegane Butter verwenden möchtest, stelle sicher, dass Du eine ohne starken Eigengeschmack findest)
  • 1 EL Rohrohrzucker
  • 1 EL Honig
  • 1 EL süßen Senf
  • 1/2 TL feines Meersalz
  • 1/2 TL Cayennepfeffer
  • Weihnachtszusatz: 1/2-1 TL Zimt

Achtung: Der süße Senf dominiert mit seinem starken Eigengeschmack. Wenn der Zimt die Oberhand gewinnen soll, nimm weniger Senf – oder verzichte sogar komplett auf ihn. Verwende dann ggf. etwas mehr Butter und Honig.

Das ist meine bevorzugte Mischung. Selbstverständlich kannst Du hier alle möglichen anderen Gewürze verwenden. Wer es scharf mag, kann z. B. zu Chilipulver greifen. Wer es lieber herzhaft mag, kann es mit Paprikapulver versuchen. Falls Du das Rezept mit Kokosöl ausprobieren solltest, bin ich gespannt zu hören, wie es schmeckt!

Zubereitung

In einem Topf lässt Du die Butter und den Zucker unter Rühren schmelzen. Füge dann die restlichen Zutaten hinzu, vermische alles und rühre die Nüsse gut unter.

Verteile die Masse gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech und schiebe es in den auf 175 Grad vorgewärmten Ofen. Die Nüsse etwa 15 Minuten rösten; nach der Hälfte der Zeit wenden.

Die Nüsse sind gut, wenn sie leicht gebräunt sind und karamellisiert aussehen. Achtung: Der Grad zum Anbrennen ist schmal. Sobald die Nüsse zu dunkel werden, schmecken sie auch danach.

Die Nüsse gut auskühlen lassen. Sie halten sich anschließend gut in einem verschließbaren Glas.

Sie eignen sich übrigens auch wunderbar zum Verschenken! Ansonsten am besten dosiert genießen.

2 Comments

  1. Andrea said:

    „Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“
    (Teresa von Avila)

    Liebe Silke,

    die Nüsse sind köstlich! Und so schnell gemacht! Es ist wirklich ratsam, vor dem Backofen zu sitzen, damit man den Bräunungsgrad kontrollieren kann; zwischen lecker und verbrannt liegt nur ein Augenblick.
    Eine wunderbare neue Entdeckung! Meiner Seele geht es gerade gut (-:

    Liebe Grüsse,
    Andrea

    9. Januar 2016
    Reply
    • Wie wunderbar, liebe Andrea: eine frohe Seele und ein geschmeichelter Gaumen! Wenn man vor dem Ofen sitzt, wächst auch noch der Appetit 🙂
      Lass es Dir schmecken! Alles Liebe, Silke

      9. Januar 2016
      Reply

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