Ampelmeditation: Innehalten auf dem Weg

Zu dieser Pausenzeit hat mich eine liebe Kollegin inspiriert.

Gehörst Du zur radfahrenden Liga? Sicherlich hast Du mitbekommen, dass sich der Fahrrad-Bußgeldkatalog geändert hat? Wer bei Rot über die Ampel radelt, muss nicht nur € 60,- blechen (je nach Folge der Missachtung wird’s noch teurer), sondern kassiert auch einen Punkt.

Hand aufs Herz: Bist Du schon mal über Rot gefahren? Ich ja … Hat mir aber nicht wirklich was gebracht.

Viele Menschen radeln über Rot, wie ich beobachte. Wir haben es ja auch immer so eilig. Die paar Sekunden an der Ampel halten uns nur unnötig auf.

Tun sie das wirklich?! In Wirklichkeit stresst es uns doch bloß, bei Rot loszuspurten – egal ob auf dem Rad oder zu Fuß. Gerade morgens kann das unseren Arbeitsweg unbewusst belasten. Und die Gefahr für alle im Straßenverkehr Beteiligten ist vermeidbar.

Eine Anregung für Dich, wenn Dich das nächste Mal eine rote Ampel zum Anhalten zwingt, aber zum Überqueren animieren möchte:

  1. Steige vom Rad und stelle Dich mit beiden Füßen fest auf die Erde.
  2. Egal, wer um Dich herum bei Rot losrennt oder -fährt: Du bleibst stehen.
  3. Atme bewusst ein und aus, ein und aus … Bis es Grün wird.

Mache die kleine Ampel-Zwangspause zu Deinem Freund! Eine Minipause, die Dich kaum Zeit kostet, aber bei der Du gewinnst: mehr Ruhe, Erdung und ein gutes Gewissen dazu.

Bei Grün steigst Du entspannt aufs Rad und weiter geht’s.

Das lässt sich natürlich ebenso auf Fußgänger übertragen. Nicht losrennen, sondern innehalten. Auch Autofahrer können sich diese Ampelmeditation zunutze machen.

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